Instrumente

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Djembe

Die Djembe ist eine einfellige Bechertrommel aus Westafrika, deren Korpus aus einem ausgehöhlten Baumstamm besteht.
Die Fellspannung, der Anschlagspunkt der Hände und die Spieltechnik beeinflussen die entstehenden Klänge maßgeblich.

Mit ihrer kelchartigen Form hat die Djembe das Potential mit tiefen Bässen, aber auch offenen Höhen einen melodischen Rhythmus zu erzeugen.

Das gesamte Klangspektrum der Djembe ist jedoch weitaus differenzierter. So ermöglicht eine gute Spieltechnik viele feine Nuancen, wie durch ein leichtes Tippen mit den Fingerspitzen, Triller mit Zeige- oder Mittelfingern und Doppelschlägen. 

In der Regel wird die Djembe abwechselnd mit Rechts und Links angeschlagen. Im besten Fall geht die Bewegung dabei fließend ineinander über, so dass schließlich eine Art Tanz der Arme entsteht.

Laute

Besonders im frühen 20.Jhd. erfreute sich die Gitarrenlaute in Deutschland, als Folkloreinstrument unter den “Wandervögeln“ und der Jugendmusikbewegung großer Beliebtheit und wurde unter anderem auch dadurch zum deutschen Nationalinstrument ernannt.

Im Groben unterscheidet sie sich nur von der Bauart und der daraus resultierenden Saitenlänge (Mensur) von modernen Konzertgitarren. Dadurch ergibt sich ein obertonreicher, ja fast schon singender Klang.

Typisch ist vor allem der runde Korpus, der aus mehreren Spänen zusammengesetzt ist und die reich verzierten Schalllochrosetten, die in die Decke eingesetzt oder reingeschnitzt werden, welche oft durch ihren Stil auf einzelne Regionen und Epochen schließen lassen.

Darbuka

Diese Becher- oder auch Kesseltrommel hat im arabischen Raum eine lange Tradition, die bis ins 13. Jhd. zurück reicht. Später fand sie ihren Weg in die westliche Kultur und ist seither ein populäres Instrument der heutigen Weltmusik. 

Ursprünglich aus Ton, werden moderne Darbukas auch aus Metall gefertigt, die dann klassischerweise entweder mit Tierhäuten von Ziege, oder Fisch, oder heutzutage mit Kunststoff- und anderen Naturfellen bespannt sind. 

Oft ist der Korpus mit geometrischen, oder floralen Mustern reich verziert, bei traditionellen Instrumenten sogar mit Intarsien aus Schildpatt oder Elfenbein. 

Unter dem Arm geklemmt, wird die Darbuka mit allen zehn Fingern bespielt, die flink zwischen den Bass- und den feinen hohen Tönen einen akzentuierten, lebendigen Takt vorgeben.

Nyckelharpa

Die  Wurzeln der dreireihigen chromatischen Nyckelharpa reichen bis ins 13. Jhd. zur “Moraharpa” zurück, aus welcher sie im frühen 20. Jhd. (weiter-)entwickelt  wurde.

Sie zählt zu den sogenannten  „Borduninstrument“ und gehört damit zur selben Familie wie Drehleier und der Dudelsack. Bordun bedeutet so viel wie „konstant klingender Ton“, der eine darüber gespielte Melodie begleitet.

Während die Saiten mit einem Bogen gestrichen werden, verkürzen die 63 sog. Schlüssel,  beim Drücken die klingenden Saitenlängen und verändern dadurch die entstehenden Töne. Dabei obliegt es natürlich dem eigenen Ermessen, ob man die Bordun mitspielt, oder nicht.

Insgesamt hat die Nyckelharpa 16 Saiten, klassifiziert in drei Melodiesaiten, eine Bordunsaite und den restlichen zwölf Resonanzsaiten. 
Diese sog. Resonanzsaiten werden nicht bespielt, sondern durch die Schwingung der anderen Saiten in der richtigen Frequenz angeregt, wodurch ein voller, voluminöser Klang entsteht.

Davul

Davul, oder auch Dahol, ist im gesamten orientalischen Raum, sowie in Osteuropa, aber vor allem auf der Balkanhalbinsel fest in der Volksmusik verankert. 

Diese zweifellige Zylindertrommel wird von ihrem Spieler mit einem Riemen, welcher an dem flachen hölzernen Korpus befestigt ist, über die linke Schulter getragen. 
Das höhere Fell auf der linken Seite wird mit einer dünnen Gerte (çubuk) und das tiefere rechts mit einem massiven Schlägel (tokmak) angeschlagen. 

Über die Janitscharenmusik, die Marschmusik der Osmanen,  fand sie bald als große Trommel ihren Platz im westlichen Militär und Orchestern. Bei der Erfindung des Jazz-Schlagzeugs stand sie vorbildlich für die Bass-Drum. 
Heutzutage findet man die Davul aufgrund ihres durchdringenden Klanges vermehrt auch in der Musik der Mittelalterszene.

Gesang

Das älteste und unerlässlichste Instrument von allen: die Stimme.

Der Gesang ist so alt wie der Mensch, noch bevor wir überhaupt auf die Idee kamen, Instrumente zu bauen, hat uns unsere Stimme durch die Zeit begleitet und folgt uns bis zum heutigen Tag.

Indem wir uns von der Atmospähre der Musik leiten lassen, betten wir unsere Texte entweder Unisono oder in  vierstimmigen Gesang, je nachdem was wir für die ansprechendste Variation  halten, unsere Emotionen und die der Lyrik zu transportieren.

Diverse

Neben den schon erwähnten Instrumenten haben wir immer eine kleine Sammlung von Rasselzeug dabei, die uns dabei unterstützen, ein besonderes Feeling in den Liedern zu erzeugen.

Bei einigen Songs werdet ihr z.B. auch eine Shamantrommel, oder vielleicht sogar ein Rufhorn hören…

Diverse

Neben den schon erwähnten Instrumenten haben wir immer eine kleine Sammlung von Rasselzeug dabei, die uns dabei unterstützen, ein besonderes Feeling in den Liedern zu erzeugen.

Bei einigen Songs werdet ihr z.B. auch eine Shamantrommel, oder vielleicht sogar ein Rufhorn hören…